3 Tipps gegen Stress als Projektor

Warum wir Projektoren uns oft so gestresst fühlen und meine 3 besten Tipps für ein effizientes Stressmanagement. #projektorlife

Wie wir Projektoren Stress empfinden

Gerade wir klassischen Overachiever-Projektoren laufen immer wieder Gefahr, in die Stressspirale zu fallen. In unserem Kopf kann das ungefähr so klingen:

  • Ich muss mehr tun. Alle anderen bekommen es doch auch hin, ich muss mithalten.
  • Wieso sind alle anderen so aktiv, nur ich nicht?
  • Was ist bloß falsch mit mir? Jetzt zieh einfach durch!
  • Warum fühlt sich das alles so hart an? Alle anderen schaffen es doch auch.
  • Ich muss nur mehr tun und meinen Hintern hochkriegen, dann schaffe ich das schon.
  • Es gibt noch so viel zu erledigen, ich kann danach eine Pause machen.

 

Willkommen in der klassischen Stressspirale des Projektors.

Oft habe ich das Gefühl es ist eine Mischung aus Stress und unserem Nichtselbst-Thema Verbitterung.

Denn diese Gedanken, dass alle anderen schneller, besser und höher springen als wir, ist oft kein Fakt, sondern nur ein Gedanke in unserem Kopf.

Woher kann es also kommen, dass wir Projektoren oft sehr viel anfälliger für diese Gedanken sind, als andere?

3 Gründe, warum wir Projektoren uns oft so gestresst fühlen

Aus meiner Sicht gibt es drei Faktoren, die dazu führen, dass wir Projektoren uns oft deutlich mehr Stress und inneren Druck machen, als andere Human Design Typen.

1. Anerkennung

Unser Wunsch nach Anerkennung ist kein Zeichen von fehlendem Selbstwert oder Selbstliebe, sondern vielmehr ein Teil unserer DNA. Anerkennung ist Teil unserer Strategie und unseres Lichts.

Um als Projektor Erfolg zu spüren, werden wir für unsere natürlichen Fähigkeiten anerkannt und eingeladen.

Es ist also ein ganz natürlicher Prozess, dass wenn wir gerade nicht in unserer Energie sind und die letzte große Einladung schon eine Weile her ist, wir uns nach Anerkennung sehnen.

Und natürlich wissen wir, dass übertriebene Leistung in unserer Gesellschaft so gut wie immer Anerkennung bringt. Denn unser komplettes Wirtschaftssystem ist erbaut auf einer Leistungsgesellschaft.

Ich mache also Überstunden auf der Arbeit, räume parallel im Home-Office die Wohnung auf, treffe mich abends noch mit Freunden und am nächsten Morgen beginne ich natürlich mit einer anstrengenden Sporteinheit, denn „das macht man nun mal so in unserer Gesellschaft“.

Der große Wunsch nach Anerkennung führt uns Projektoren oft dazu, dass wir Höchstleistung bringen, obwohl wir dafür nicht designt sind.

2. Die Projektor-Rolle

Wir Projektoren sind auf dieser Erde, um die Gesellschaft und Menschen zu führen. Wir sind weitsichtig und intuitiv.

Was das jedoch vor allem bedeutet ist, dass wir nicht dazu geboren wurden um zu leisten, sondern um zu führen. Und führen hat immer etwas mit Energie, Sein und Intuition zu tun, nicht damit, wie viel wir umsetzen können.

Wenn wir uns also an den ersten Punkt erinnern, dass wir uns nach Anerkennung sehnen und unsere Gesellschaft es gewohnt ist für Leistung Lob auszusprechen, dann sehen wir, warum wir hier unsere Rolle nicht erfüllen.

Wir müssen nicht leisten, um erfolgreich zu sein.

Kleiner Exkurs:

Ich weiß, die meisten von euch sind gerade entweder verbittert, weil sie denken „Jojo, in welcher Welt lebst du? Ich muss leisten und arbeiten, um Geld zu verdienen“ oder sie machen sich Sorgen. „Wie soll ich in dieser Welt jemals überleben, wenn ich nicht dafür hier bin, um zu arbeiten. Ich spüre, was du sagst, aber das ist für mich einfach nicht möglich.“

Doch hier kommt die gute Nachricht: Natürlich können auch wir Human Design Projektoren 40 Stunden und mehr die Woche arbeiten. Das steht außer Frage. Wir sind so effizient und zielstrebig, wie kaum ein anderer Human Design Typ.

Aber die wichtige Frage ist, mit welcher Erwartungshaltung und Energie wir das tun. Deshalb, bleib am Ball. Ich verspreche, die weiteren Tipps, werden dir helfen.

3. Unsere Projektor-Aura

Unsere Aura scannt unseren Gegenüber. Immer wenn wir in Gesellschaft sind – mit einer oder mehreren Personen – scannen wir automatisch das Selbst-Zentrum der Anderen.

Das kann für unseren Gegenüber sehr intensiv sein. Aber vor allem ist das intensiv für uns. Denn wenn wir diesen Prozess nicht verstehen und uns von den negativen Konditionierungen des Anderen nicht abgrenzen können, nehmen wir diese auf.

Kurzer Exkurs:

Wir reden bei offenen Zentren oft nur über die negativen Emotionen, die du aufnehmen kannst. Das Gleiche gilt natürlich auch für positive Aspekte deines Gegenübers. Du kannst deren Motivation, Freude oder Gelassenheit aufnehmen und in der multiplizieren.

 

 

Meine Top 3 Tipps für erfolgreiches Stressmanagement als Projektor

In den letzten Jahren habe ich viel Zeit damit verbracht, mich mit dem Thema Energie- und Stressmanagement auseinanderzusetzen.

Denn ich bin nicht nur Projektor, sondern auch ein Projektor ohne definierte Motorzentren. Stress, Druck, Emotionen und Ängste von anderen haben mich oft einfach überwältigt und ich fühlte mich machtlos.

Und deshalb möchte ich dir hier meine Top 3 Tipps für effizientes Stressmanagement vorstellen.

1. Me-Time

Ich versuche mir so oft wie möglich Zeit für mich alleine einzuplanen, in der ich etwas tue, was mir guttut. Meine GoTos sind zum Beispiel

  • Yoga
  • Breathwork
  • Gärtnern
  • Netflixen
  • Kochen

Das führt zum einen dazu, dass du deine Aura reinigst und die (negativen) Energien deiner Umgebung loslassen kannst, aber auch dazu, dass du dir selber Anerkennung geben kannst.

Und je mehr du dich selbst anerkennst, desto weniger suchst du im Außen danach und die Einladungen werden kommen ohne, dass du proaktiv etwas dafür leisten musst.

2. Breathwork

Breathwork ist mein GoTo-Mittel, wenn ich mal wieder – oh ja, auch mir passiert es weiterhin – in einer Stressspirale festhänge.

Mit Breathwork kannst du deinen Kopf, deine Gedankenspiralen und dein Nervensystem beeinflussen und in relativ kurzer Zeit Ruhe in deinen Körper bringen.

3. Genug Pausen einplanen – Hello open Sacral-Center

Unser Alltag ist oft unfassbar eng getaktet.

Aufstehen, Sport, Arbeit, 30 Min Mittagspause, weiter arbeiten, Wäsche machen, Bad putzen, private ToDos abarbeiten, Abendessen kochen, ab ins Bett. Und das ganze wieder von vorne.

Ich fühle mich ehrlich gesagt schon beim Schreiben gestresst, wenn ich das erzähle.

Wir Projektoren haben ein offenes Sakral, wir haben also keine unendliche Lebensenergie zur Verfügung und dürfen darauf achten, dass wir regelmäßig Pausen machen, um uns wieder aufzuladen.

Das müssen oft keine 2 Stunden Pausen sein, aber du solltest darauf achten, regelmäßig Pausen einzuplanen.

Ich zum Beispiel arbeite in der Regel 1,5-2 Stunden und danach mache ich eine 15-minütige Pause an der frischen Luft oder einen Powernap. Ganz ehrlich, es gibt für mich nichts Besseres als Powernaps. Egal wann, egal wo.

Du könntest zum Beispiel auch vor einem Meeting noch schnell 5 Minuten Breathwork machen oder direkt nach der Arbeit 15 Minuten Yoga. Sei kreativ und plane deinen Tag so, dass du Pausen im Beruf als Projektor nehmen kannst.

 

Ich hoffe sehr, dass du dir einiges aus diesem Beitrag mitnehmen konntest.
Je sehr wir uns nach Anerkennung sehnen, desto mehr verlassen wir unsere natürliche Energie. Schau, dass du dir selbst die Anerkennung geben kannst, die du dir so sehr wünschst, damit du wieder in deine Energie treten kannst.

Über den Autor

Bild Jojo Hanusch

Die 3 Geheimnisse eines erfolgreichen Projektors

Mittwoch, 28. September 2022, um 19 Uhr
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