Dein #1 Tool zum Auflösen deiner selbstzerstörerischen Muster

In letzter Zeit habe ich immer mehr Anfragen bekommen, die ungefähr so lauten:

  • Kann ich als Projektor eigentlich Job x machen?
  • Wenn ich Zentrum x nicht definiert habe, kann ich das dann eigentlich?
  • Als Manifestor bin ich doch gar nicht dazu in der Lage, das auszuhalten.


Und es macht mich so traurig, solche Zeilen zu lesen.

Je mehr Bekanntheit das Human Design System erhält, desto mehr Informationen gibt es da draußen, die einfach nicht richtig erklären, worum es im Human Design wirklich geht.

 

Was dein Human Design Chart dir eigentlich zeigt

Dein Human Design schränkt dich nicht ein! Dein Human Design zeigt dir Abkürzungen. Und das ist ein riesiger Unterschied.

Ich habe vorhin noch einen tollen Satz von Karen Curry Parker gelesen:

Your Human Design Chart is like an instruction manual from your Divine Self, explaining to your Human Self how to relearn how to be divine.

Dein Human Design Chart zeigt dir nicht, WER du bist. Es zeigt dir, welche Bedürfnisse du hast und wie deine Energien mühelos fließen können.

Bedeutet das, dass du als Projektor oder Manifestor nicht alle Jobs machen kannst? Quatsch!

Es bedeutet, dass du jeden Job dieser Welt machen kannst, wenn du deine Energie richtig lenkst.

Warum Energie im Human Design eine so große Rolle spielt

Energie ist etwas, was wir nicht ganz greifen können. Es ist eine Frequenz, ein Gemütszustand, unser Körpergefühl und sogar, wie wir auf andere wirken.

Quasi eine nonverbale Art der Kommunikation.

Und wenn wir davon ausgehen, dass dein Human Design Chart dir zeigt, wie du deine Energie erhöhen kannst, dann hat das auch immer etwas mit Konditionierung zu tun.

Vor einiger Zeit habe ich mal eine Definition für das Wort Konditionierung im Human Design geschrieben.

Konditionierung beschreibt, wie wir uns auf Basis unseres Umfelds bestimmte Verhaltensweisen aneignen. Diese kommen von unseren Eltern, der Schule, dem damaligen Umfeld. Dieses Verhalten ist oft so tief verankert, dass es unbewusst passiert. Durch Achtsamkeit und Beobachtung können wir diese Muster erkennen und auflösen. Im Bezug auf Human Design benutze ich das Wort Konditionierung immer als das Anwenden von negativen und selbstzerstörerischen Verhaltensweisen.

Wenn wir also davon ausgehen, dass wir uns bereits in frühen Jahren von unserem Human Design Chart – der Art und Weise, wie wir Energie mühelos steuern – entfernt haben, dann können wir aktuell nicht unser volles Potenzial – unsere Lebensenergie – ausschöpfen.

Und ich könnte meine Hand dafür ins Feuer legen, dass du das spürst – denn sonst wärst du nicht hier. 😉

Und wenn wir nicht bereit sind, diese Muster und Blockaden aufzulösen (Dekonditionierung), dann kommen wir irgendwann zu dem Schluss, dass bestimmte Berufe, Themen, Menschen oder andere Dinge nicht für uns gemacht sind.

Dekonditionierung deiner Muster

Am Ende wollen wir doch alle das Gleiche, meine lieben Overachiever und Overthinker:

Wir wollen erfolgreich sein, gesehen werden, in Frieden leben, selbstbestimmt sein und unser Ding machen, wir wollen zufrieden sein und jeden Tag aufs neue die Wunder des Lebens entdecken.

Aber wenn wir uns durchgehend in unseren Schattenmustern befinden, dann werden wir Verbitterung, Frustration, Wut und Enttäuschung spüren.

Take it from me: Been there, done that!

Um zu beginnen uns zu Dekonditionieren und unserem Human Design näherzukommen braucht es Bewusstsein, Achtsamkeit und ja, auch ein bisschen Mut.

Über die Jahre in denen ich mich mit Human Design, Persönlichkeitsentwicklung, Schattenarbeit, Kommunikation, Spiritualität und weiteren Themen beschäftigt habe, ist mir ein Tool über den Weg gelaufen, dass für mich so machtvoll war, wie Breathwork.

Breathwork als Tool für deine Dekonditionierung

Im Breathwork geht es um bestimmte Atemtechniken, die dich dabei unterstützen, bestimmte Ziele zu erreichen. Ziele können zum Beispiel sein:

  • Stressmanagement
  • Energiemanagement
  • besser Schlafen
  • bessere Verdauung
  • mehr Körperbewusstsein aufbauen
  • Gedankenspiralen beruhigen
  • und noch so viel mehr


Hinter all diesen Zielen steht am Ende das positive Manipulieren deines Nervensystems.

Ich möchte gar nicht zu sehr in die Tiefe gehen, aber das Geheimnis für Dekonditionierung ist ein stabiles Nervensystem.

Wenn du jedes Mal, wenn du eine Veränderung anstrebt, in einen Fight-or-Flight-Modus fällst, dann ist dein Nervensystem überladen. Und das wiederum bedeutet, dass du auf energetischer Ebene keine Veränderung bewirken kannst.

Und genau das wollen wir doch alle am Ende. Wir wollen unserem Human Design – unserer höheren und harmonischen Energie – näherkommen, diese verkörpern und erfolgreich, zufrieden und frei durchs Leben gehen.

Die besten Breathwork-Tipps für Beginner

Bitte mache jetzt nicht den Fehler und steige direkt bei den Wim-Hof-Techniken und Connected-Breathing-Methoden dieser Welt ein. Versteh mich nicht falsch, diese sind großartig. Aber dafür benötigst du erstmal die Basics.

  • Lerne, deinen Atem zu beobachten. Atme ich durch den Mund? Oder die Nase? Sind meine Atemzüge tief? Oder schwach? Atme ich schnell oder langsam?
  • Lerne in den Bauch zu atmen. Eine tiefe Atmung ist das, was und stabilisiert und erdet. Wenn du viel Stress hast oder unausgeglichen bist, wirst du automatisch flacher und in den Brustkorb atmen
  • Wenn es mal stressig wird: Atme gleichmäßig. So lange wie du einatmest, atmest du auch aus. Langsam, gleichmäßig, fokussierend, beruhigend.

Zusammenfassung

  • Dein Human Design Chart zeigt dir, wie deine Energie am besten fließen kann
  • Um deiner Energie näherzukommen, darfst du alte Muster auflösen. Das nennen wir Dekonditionierung.
  • Mein #1 Tipp für Dekonditionierung lautet Breathwork
  • Breathwork hilft dir, dein Nervensystem zu beeinflussen, damit Veränderung überhaupt nachhaltig passieren kann

Ich hoffe von Herzen, dass ich dir in diesem Blogbeitrag erklären konnte, wofür Human Design eigentlich da ist und wie du lernen kannst, deinem Design und deiner Energie näherzukommen.

Über den Autor

Bild Jojo Hanusch

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Mittwoch, 28. September 2022, um 19 Uhr
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